Warum nur?!

Montag, 9. September 2013

Krautstiftung #3 - Heute Brettgeflüster

Artikel von Romconstruct

News, News, News!!!

Die dritte Runde Krautstiftung und das dritte Mal schon geht es um Brettspiele und Dergleichen. Wer noch immer zu viel Kohle hat, aber noch nicht alles am Anfang des Monats versoffen verjubelt hat, der darf sich mal die Kandidaten für diese Runde genauer ansehen.


Rasputin The Board Game - endet 11.09.2013 - Status: 14% gefundet

Es ist also mal wieder an der Zeit etwas historisches zu spielen. Dieses mal soll man als Spieler zurückreisen ins Jahr 1916 um den russischen Wunderheiler Rasputin über den Jordan zu schicken. Man nimmt also die Rolle eines Auftragsmörders an, schleicht sich in Rasputins Versteck ein und versucht, unbemerkt von dessen Wachen, den Heiler umzubringen. 

Klingt erst mal gar nicht so schlecht, wie also ist das Spiel gestaltet? Es ist eine Mischung aus simplem card Deck Spiel und extrem simplen Table Top, ja noch viel simpler als Hero Quest und Konsorten, wenn man so will. Die verschiedenfarbigen Assassinen haben unterschiedliche Kartendecks, mal mehr ausgelegt auf schnelles Vorgehen, mal mit besseren Verteidigungskarten etc. So hat ein jeder Spieler also ein anderes Deck zur Verfügung was er sich ggf. passendem zu seinem bevorzugten Spielstil aussuchen kann.

Das Spiel selbst sieht dann so aus das zunächst eine Karte gezogen wird um zu bestimmen in welche Richtung Rasputin sich bewegt und zwar ganz simpel nach dem Symbol der Karte je 1 Feld in Richtung der Kante des Spielplans wo sich ebenfalls dieses Symbol befindet. Dann bewegen sich die Wachen, entweder in Richtung der Spieler wenn diese nah genug dran sind, in Richtung ihres Herrn wenn dieser nah genug dran ist oder einfach Richtung Mitte des Spielplans. Das System ist in der Theorie recht simpel und lässt sich auch relativ schnell abhandeln. Je nach Kartenglück können die Spieler hier auch noch interagieren und Rasputin oder seine Wachen in andere Richtungen (ab-)lenken, insbesondere um das menschliche Ziel schneller vor die Flinte zu bekommen.

Danach ziehen die Spieler ihre Assassinen, hier jeweils auch unterstützt durch die eigenen Karten. Diese ermöglichen es mal durch Wände zu gehen, sich vor Wachen zu verstecken, schneller vorwärts zu kommen usw. 

Hat man es dann mal direkt zu Rasputin geschafft, gilt es gegen diesen zu kämpfen. Dabei werden für diesen Karten mit einer bestimmten Wertigkeit gezogen und der Spieler muss es durch Kombination seiner Karten insgesamt 5 mal schaffen die Karten Rasputins abzuwehren, sprich dessen Kartenwert zu übertreffen.

Soweit könnte das Spiel also durchaus ganz interessant sein, zumal es auch nicht gerade dem weit verbreiteten Worker-Placement Schema vieler aktuell erfolgreicher Spiele folgt und zumindest mal mit einer anderen Grundidee daher kommt. Doch betrachtet man den bisherigen Verlauf der Kickstarter Kampagne, darf man sich durchaus fragen warum ein interessantes Projekt so geringen Erfolg hat. 

Das liegt wohl darin begründet, dass Rasputin doch irgendwie etwas konfus wirkt und im Kern auch nur ein totales Glücksspiel ist. man ist halt einfach nur auf Kartenglück angewiesen ohne dabei groß planen zu können oder zu müssen. Im Video eines Demo Spiels kann man auch sehen, das die Bewegung von Rasputin und seinen Wachen auch keine so rechte Spannung aufkommen lassen will.

Für diese Art von Spielen, sind Käufer nicht immer bereit Preise von 40$, denn soviel kostet eine Rasputin Box ohne Versand, zu zahlen. Dafür wird einfach nicht genug geboten um wirklich aus der Masse hervorzustechen. Das Spielmaterial scheint dabei ganz nett gemacht zu sein, aber ein Attribut wie "nett" was grob auf das ganze Spiel zutrifft ist nun mal nicht "hervorragend" und somit wohl auch einfach nicht geung um mit umwerfendem Erfolg gesegnet zu werden.

Schaut aber dennoch mal rein, denn womöglich seid ihr ja doch der Typ Spieler, der von Rasputin the Board Game angesprochen wird. Mein Ding ist es nicht so, aber ich wünsche dem Projekt dennoch ein gutes Ende, da es hier auch mal kein großer Publisher ist der was Neues auf den Markt schmeißen will.

Cthulhu vs. The Vikings - endet 12.09.2013 - Status: gefundet

Das ist doch endlich mal neu! Na gut ok eigentlich ist es schon alt, aber dann doch neu. Doch worauf will ich eigentlich hinaus?

Spiele rund um Cthulhu gibt es viele aber meines Wissens noch keines wo die Wikinger es mal mit dem schlafenden großen Alten zu tun hatten. Das ist also schon mal neu. Alt ist jedoch das Grundkonzept des Spiels, denn es basiert auf dem skandinavischen Spiel Hnefatafl.

Das Konzept von Cthulhu vs. The Vikings beruht jetzt darauf anstatt einfacher Spielsteine nett gestaltete Wikinger und Diener Cthulhus gegeneinander antreten zu lassen. Die Geschichte des Spiels wird dabei in Form eines Comics mitgeliefert, dass von dem Aufeinandertreffen berichtet und letztendlich dazu überleitet das Spielbrett aufzustellen und den Kampf auszufechten.

Bei dem Spiel selbst handelt es sich um ein Strategiespiel, bei dem es für die eine Seite darum geht den gegnerischen König gefangen zu nehmen und für die andere Seite ihren König in Sicherheit zu bringen. Im Gegensatz zu Schach, an das man beim Anblick von Hnefatafl vielleicht mal kurz denken mag, handelt es sich hier also um ein asymmetrisches Spiel. Sprich ein Spieler hat mehr Figuren als der Andere und beide verfolgen auch unterschiedliche Ziele.

Die Regeln an sich werden auch im oben verlinkten Wiki-Artikel nochmal näher erläutert.

Für 35$ kann man hier Spiel und Comic auf Kickstarter erwerben. Dazu kommen noch 15$ Versandkosten außerhalb der USA. Dies vielleicht mal als Fingerzeig an all die anderen Projekte die immer jammern es wäre ihnen ja nicht möglich die Versandkosten niedriger als 30 oder gar 40$ zu halten. Wer sich nicht für die Geschichte interessiert sondern nur ein schickes Spiel haben möchte, ist schon mit 25$ dabei, will man sogar nur das Comic haben sind es 10$.

Eine nette Idee und sicher auch mal etwas Besonderes für die Spielesammlung und das Ganze zu einem fairen Preis. Guckt es euch am besten selber mal an: klick




Let's kill Krampus - endet 12.09.2013 - Status: gefundet

Alter Volksglaube kann doch sicher auch mal spannendes Material für ein Spiel liefern. Schon fast bemerkenswert das gerade eine kleine aufstrebende amerikanische Spieleschmiede Namens The Fates Games auf die Idee gekommen ist den Glauben um den Krampus, einen bösartigen Begleiter des Nikolaus und nicht zu verwechseln mit Knecht Ruprecht, aufzugreifen.

Im Spiel geht es darum das man mit bis zu 8 Kindern auszieht um den Bösewicht in seine Schranken zu weisen. Dabei hat jedes Kind bestimmte Eigenschaften wie Vor- und Nachteile die es einzusetzen gilt um gegen den Spieler, der die Rolle des Krampus übernimmt, bestehen zu können. Denn das Ziel des Krampus ist es, sich alle Kinder einzuverleiben. Die Kinder hingegen müssen möglichst lange überleben um ihre Kräfte zu sammeln und dann letztendlich dem Fiesling an den Kragen gehen zu können. Das geschieht nach guter alter Rollenspielmanier durch die Steigerung von Attributen. Die Steigerung erfolgt dabei durch Karten die man im Laufe des Spiels sammelt. Dazu gehören natürlich auch allerlei Waffen, die den Kampf erleichtern.

Auf Seiten der Kinder muss man jedoch behutsam vorgehen und gut zusammenspielen. Denn wer zu schnell zu einem zu fiesen Kind wird, der zieht die Aufmerksamkeit des Krampus auf sich. Denn ganz nach altem Brauch soll es ja auch nur den ungezogenen Kindern an den Kragen gehen Hier gilt es die Richtige Balance zu wahren, denn nette Kinder interessieren den Krampus nicht und somit haben nette Kinder auch nie die Chance ihm zu begegnen und ihn zu bekämpfen.

Das Spiel macht einen spaßigen und runden Eindruck und könnte für ein paar schöne Abende sorgen, wenn da nicht wie leider zu oft üblich der hohe Preis wäre. Denn erst für 50$ kann man eine Box erstehen und dazu kommen noch 20$ Versandkosten. Kein Pappenstiel und mit Blick auf das Spielmaterial auch etwas hoch gegriffen. Die Karten sind ganz nett designed aber mit ihrem einfachen Comic Look dann auch wieder etwas entfernt von wirklich hohen Ansprüchen ans Design.

Eine gute Idee und ein schönes Spielkonzept was man sich mal anschauen sollte, wobei man aber wohl eher hoffen darf das es auch mal den Weg in den regulären (deutschen) Handel finden wird und dann zu einem vernünftigen Preis angeboten wird. Den Machern darf man aber ruhig die Daumen für weitere Projekte drücken, denn hier scheinen wirklich 3 kreative Leutchen am Werk zu sein.

Zur KS-Kampagne bitte hier lang: klick



Legends of the American Frontier  - endet 13.09.2013 - Status: 275$ fehlen noch

Was wäre eine Woche auf Kickstarter doch ohne unsere *hust* "Freunde" von Game Salute. Die Crowdfunding Profis mit ihren 35 Projekten, von denen es nur gante 6 nicht geschafft haben, haben natürlich auch noch ein Eisen im Feuer.

Dieses Mal entführen sie uns in den wilden Westen, in die Zeit zwischen 1780 und den ersten Jahren des 18. Jhd. und sie laden uns ein als unerschrockene Abenteurer das wilde Amerika zu durchstreifen und selbst zu einer Legende zu werden.

Eine Legende wird man letztendlich durch ein bewegtes Leben und das Ziel des Spiels liegt somit darin möglichst interessante Ereigniskarten zu sammeln, damit eine schöne Geschichte für den gespielten Charakter zu stricken und diese am Ende des Spiels vortragen zu können. Was eher nach einen kreativen Spiel klingt, es letztendlich aber auch "nur" eine Hatz um die Karten, die auch die besten Siegpunkte versprechen.

Das Spiel sieht dabei ganz nett aus und könnte durchaus viel Spaß machen. Aber wer in der Vergangenheit schon mal mitgelesen hat weiß schon was jetzt kommt, da es sich ja um ein Game Salute Spiel handelt. Die Versandkosten sind astronomisch hoch. Das Spiel selber ist mit 49$ schon wahrlich nicht günstig, ja sogar preislich schon etwas überzogen. Aber als Bürger der "alten Welt", wie der Amerikaner Europa gerne nennt, darf man schlappe 96,79$ zahlen um eine Kopie des Spiels zugeschickt zu bekommen. Dabei brüstet man sich erneut damit das man einen kleinen Teil der Versandkosten ja schon wieder abgezogen hat. Auch das kennt man schon aus den anderen Kampagnen von Game Salute. Sehr interessant dabei, dass die Versandkosten scheinbar von Spiel zu Spiel steigen.

Insgesamt bleibt dabei leider ein fader Beigeschmack und so gerne man vielleicht auch mal das eine oder andere Spiel unterstützen würde, hier muss man schon fast aus Prinzip nein sagen. Wenn man das nicht eh schon gemacht hat, da Game Salute keine Neulinge sind sondern eine Firma die Bettellei um Spenden jetzt auch nicht zwingend nötig hat. Der Erfolg gibt ihnen aber nun mal Recht.

Wer dennoch mal einen Blick auf das Spiel werfen möchte, dem kann ein Klick auch nicht schaden.

Der Rückblick

Schon wieder ist eine Woche ins Land gegangen und Spendenwillige haben Bündelweise Scheine auf die armen Hilfsbedürftigen geworfen. Ein Grund erneut mal kurz zu schauen, wie es den Kandidaten der letzten Woche so ergangen ist.



Cards of Cthulhu - Resultat 27.613 $ (Ziel waren 7.000 $)

Zunächst mal ein Spiel, dass zwar letzte Woche nicht genannt wurde, aber es dennoch kürzlich zu einem erfolgreichen Ende geschafft hat.

Regeln für eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne - aufgepasst hier könnte ihr was lernen:
Man nehme was mit Zombies oder Cthulhu, stelle sein Projekt vor und bäm die Millionen fließen nur so in die Spendenkasse.

Gut das mag nicht immer zutreffen, hat für Dan Verssen (Games), den "Mann" hinter diesem Spiel, aber schon 2 mal funktioniert. Gut es sind dabei keine Millionen rumgekommen, aber sein Spiel Rise of the Zombies hat es im letzten Jahr erfolgreich geschafft und The Cards of Cthulhu ist auch kürzlich durchgekommen. Das halt im Gegensatz zu seinen anderen 3 Projekten die es alle nicht geschafft haben.

Wie könnte es auch anders sein, geht es auch hier mal wieder darum mit irgendwelchen Leutchen, den Investigators, die sich durch ihre individuellen Vorteile voneinander unterscheiden, mal wieder gegen die großen Alten anzutreten. Wer sich auch mal nur annähernd mit dem Genre und den daraus hervorgegangenen Spielen beschäftigt hat, dürfte hier allerhöchstens müde gähnen. Denn so fangen ziemlich viele, ja wenn nicht gar alle Spiele, im lovecrafttschen Universum an.

Die Spielmechanik in diesem Fall besteht darin Karten zu ziehen und etwas zu würfeln. Zieht man irgendwelche Kreaturen werden diese einem der großen Alten zugeordnet. Zieht man Items, kann man diese mit Erfahrungspunkten kaufen. Dazu gibt es noch ein paar Special Karten. Hat man alles gezogen, verteilt oder abgelegt, würfelt man um die finsteren Kreaturen wieder zu vernichten. Dabei gilt es den Bestand an üblem Gezücht stehts möglichst klein zu halten und dabei selbst noch körperlich und natürlich geistig, oh Wunder auch hier wieder das Übliche bei einem Cthulhu Spiel, bei bester Gesundheit zu bleiben.

Das Spiel mutet insgesamt daher leider wenig kreativ an. Auch das Kartendesign lässt etwas zu wünschen übrig. Die Zeichnungen sind durchaus in Ordnung, aber die Kartentexte wirken irgendwie deplaziert und fügen sich einfach nicht stimmig in die Karten ein.

Für 10-15$ könnte man vielleicht nicht meckern und hätte ein kurzweiliges Speil erhalten, aber dafür bekommt man nur ein PDF zum selber ausdrucken und basteln. Für ganze 30$ exkl. Versand gibt es dann eine Hardcopy, was dann doch etwas über das Ziel hinausschießt wie ich finde.

Gut die Kampagne ist ja auch eh schon gelaufen.



Fantasy Frontier - endet 8.10.2013 - Status: 72% gefundet

Theoretisch noch mehr als genug Zeit für ein interessant anmutendes Projekt. Man darf noch die Daumen drücken, aber nach aktuellem Projektverlauf erscheint es unwahrscheinlich das es nichts wird.





Tessen - Resultat 13.704 $ (Ziel waren 8.012 $)

Seltsam krummes Ziel mit 8.012$ aber auch schon letzte Woche durchs Ziel gekommen. Unspannend aber dennoch Glückwunsch.




A War of Kings - Resultat 13.018 $ (Ziel waren 10.500 $)

Ja auch "einfache" Projekte ohne große neue Ideen können es schaffen. Kartenspiel in neuem Look erfolgreich.



King's Forge - Resultat 80.820 $ (Ziel waren 6.000 $)

Hier darf sich Game Salute über ein weiteres, extrem erfolgreiches Projekt freuen. Hoffentlich komm tauch ein gutes Spiel dabei rum und er Geldbatzen wird nicht einfach nur verjubelt.


Burning Suns - endet 5.10.2013 - Status: gefundet

Im zweiten Anlauf hat man es also gepackt und die £40.000 Marke mittlerweile überschritten. Da darf gefeiert werden.

Freitag, 6. September 2013

Dilettantenmalen: Freebooters Fate Goblins Teil 4 - Malo Gordab

Artikel von Sebastian Kubat

Weiter geht die Reise!

 Heute geht's weiter mit Malo Gordab, dem Käpt'n der Golbins.. zumindest einem der Kapitäne.

Spielerisch gibt diese Mini einiges her, durch seinen Befehl verhalf er meinem Schützenteam zu maschinengewehrartiger Feuerrate und im Nahkampf schnetzelt dieser Ork dank St. 10 und seinem Bajo jeden Gegner kurzerhand nieder. Außerdem finde ich diese Minitatur sehr gelungen.. hübsches Ding!

Ich hab' dran gedacht <3

Doch zu  fast allererst!

Das ist meine Grundfarbe für die Goblins und den Ork... "Loren Forest" von Citadel! Nun wisst ihr mit welche meine Hautfarbe ist (zumindest die Grundfarbe).


So, dann fangen wir mal an, hier könnt ihr den guten Malo grundiert und lässig sich an einen Deckel von feinstem Knorr Gemüsefont lehnen sehen. Man beachte das er noch Schwert und Pistole in seinen Händen trägt.


Dann springen wir mal zum nächst wichtigen Stand. Ziemlich alle Teile sind mit neuer Grundfarbe ausgestattet oder erneut vorgrundiert (helle Stellen). den Mantel habe ich wieder mit Imperial Blue eingepinselt, den denn dies soll später ein gestholener imperialer Mantel darstellen. Malo hat unglaublich viele kleinste Detail und Gimmicks an seinem Körper es gerade sehr schwierig ist alles beim ersten Blick zu identifizieren und zu erkennen. Auch könnt ihr sehen das ich die Arme abgelöst habe, da sie schlicht zu sehr störten beim bemalen, vor allem weil die Arme über wichtigen Details lehnten.

Hier seht ihr einen Zwischenstand des Schwertarms. Ich habe das schwert zuerst mit "Boltgun Metal" trocken gebürstet  und dann mit "Chainmail Silver" etwas an scharten und kanten akzentuiert. Mit "Ivory" habe ich dann noch die Kanten gehilighet und zu guter letzt mit "Burnd Sienna"-Pigmenten das Schwert noch etwas oxidieren lassen. Später habe ich dem Schwert noch ein paar Blutflecken mit rotem Ink aufgetragen, ganz einfach weil der Typ so'n Badass ist.




An den nächsten beiden Bildern erkennt ihr die Hautbemalung und da muss ich sagen hat mich das Modell sehr beeindruckt. Mit einer unglaublichen Einfachheit lassen sich starke Ergebnisse durch highlighten und washen erzielen (hier noch ohne wash). Ich habe mehr Gelb als bei den Goblins verwendet, da sich die Miniatur später etwas von der Hautfarbe abgrenzen soll.



Nun sehen wir die Miniatur nach dem ersten wash mit verdünnten, na wisst ihr schon was nun kommt? Jo genau, "Smokey Ink". Außerdem wurden noch weitere Details bemalt, welche die sich so nach und nach erst herauskristallisiert hatten ;)

Nun gab's nen weiteren wash, und zwar eine Mischung aus Lila und dem Rest vom "Smokey Ink", das gibt den Schatten eine natürlichere Wirkung (aber nur auf den Hautpartien!). Des weiteren wurden aufgehellte Stellen am Kragen und Revers mit gelbem Ink eingepinstelt.

Dies ist leider der letzte Stand, es wurde spät und die arbeit ruft. Den Schal um die Hüfte und den Mund habe ich rot geinkt, die Jacke wurde mit aufgehelltem "Imperial Blue" trocken gebürstet und der Saum mit Sandfarbe aufgehellt. Des weiteren wurden noch einige Details verbessert und der Hut hat erneut eine schön dicke Schicht "Smokey Ink" bekommen, damit wir den später schön speckig machen können. Ich hoffe es hat euch heute bis hier hin gefallen.

Beim nächsten mal mache ich den Chef fertig und versuche auch noch eine weitere Mini fertig zu bekommen! Ich Sattel nun die Hühner,.. haut rein!

Donnerstag, 5. September 2013

Brettgeflüster #3 - Der Widerstand

Artikel von Romconstruct

Worum gehts denn?

Große, mächtige Konzerne regieren die Welt, lenken die Geschicke der Politik und haben alles in ihren geldgierigen Pranken. Doch es gibt ein paar unbeugsame Aufständische die versuchen sich den Fesseln zu entziehen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Klingt wie Gegenwart meets Asterix meets Woodstock, ist aber falsch.

Nein bei Der Widerstand bewegen wir uns in einer Dystopie die so ein Bisschen zwischen typischem Cyberpunk und Equilibrium angesiedlet ist. Als Spieler übernimmt man dabei natürlich die Rolle der Unruhestifter, der Aufrührer. Man ist Teil des Widerstandes und will eine neue Weltordnung.

Wenn da nicht die Konzernspione wären die auch noch ihre Finger mit im Spiel haben.
Ähnlich wie auch schon in Werwölfe von Düsterwald geht es in Der Widerstand darum herauszufinden wer auf welcher Seite steht. Es ist ein sehr kommunikatives Spiel, bringt aber auch ein paar kleinere strategische Elemente mit sich.

Was ist drin?


Der Widerstand - Box

Für nicht mal 15€ erhält man eine nette kleine Box die vom Artwork her ein Bisschen an Battelstar Galactica erinnert. So zumindest meist die erste Assoziation bei der Betrachtung. Und der Boxtext verrät auch gleich, hier wird man seine vermeintlichen Freunde schnell als Verräter am Tisch kennenlernen.

In der Box findet man sowohl eine deutsche als auch eine englische Anleitung, was schon mal recht löblich ist. Zwar wäre es bei diesem Spiel nicht zwingend notwendig gewesen, da sich Regeldiskussionen kaum ergeben werden, aber für andere Publisher insbesondere im Tabletop oder LCG Bereich sei dies mal ein Hinweis: Das kann echt nützlich sein!

Weiterhin findet man die Missionskarten, die auch zugleich das Spielbrett darstellen. wobei hier "Brett" zuviel des Guten ist, denn es handelt sich um sehr dünne Pappkärtchen. Aber für 15€ geht das schon in Ordnung.


Der Widerstand - Missionskarte

An Missionskarten gibt es da ganze 3 Stück die jew. doppelt bedruckt sind und je nach Anzahl der Spieler. immerhin 5 bis 10, gewählt werden können.

Dazu kommen noch die Karten um den Spielern ihre Rolle, Widerstandskämpfer (blau) oder Spion (rot) zuteilen zu können.


Der Widerstand - Charakterkarten

Das restliche Spielmaterial besteht aus diversen dicken Papp-Markern, die meist nur kurzfristig zum Einsatz kommen. Dazu später mehr im Ablaufplan.

Kleine Box mit etwas Inhalt, eine Runde Sache und der erfahrene Spieler weiß gleich: hier gibts wenig Regeln zu erklären.

Was sagen die Regeln?


Der Widerstand - Regelheft

Das kleine DinA5 Regelheftchen hätte auch ein Zettel seien können. Aber irgendwo müssen ja auch ein paar Illustrationen hin. 

Gerede zwischen den Spielern ist jederzeit erlaubt, ja sogar erwünscht. In die Karten der Mitspieler gucken ist hingegen doof und nimmt dem Spiel den Spaß. Denn letztendlich geht es ja darum, sich wüst der Spionage zu beschuldigen bzw. sich aus den Beschuldigungen wieder rauszureden.

Das wars eigentlich auch schon. 


Wie geht es denn jetzt genau?

Gut etwas mehr bietet das Spiel dann schon. Zu Beginn werden die Charakterkarten verdeckt gemischt und gezogen. Danach schließen alle am Tisch auf Kommando die Augen, auf ein weiteres Kommando gucken sich die Spione an, Kommando drei wieder alle Augen zu und Kommando vier, alle Augen wieder auf.

Damit sind für die Spione die Fronten klar und der Widerstand steht planlos da und muss nun versuchen alles umzustürzen. Dazu wird zunächst ein Anführer festgelegt. Da dieser in jeder Runde reih um wechselt und sogar abgewählt werden kann, kann man sich hier ja noch ein nettes Auswahlverfahren ausdenken wie der erste Anführer festgelegt wird. Er bekommt dann einen tollen Papp-Marker zugeteilt, der seine hohe Verantwortung für die anstehende Runde ausweist.


Der Widerstand - Anführer Marker

Es ist nun die Aufgabe des Anführers eine Mission auszuwählen, Anfänger spielen einfach von links nach rechts auf der Missionskarte und Profis wählen frei aus, und dazu auch noch das Team das auf die Mission geschickt werden soll. Dabei gibt die Zahl der Mission an, wie viele Spieler teilnehmen dürfen. Und dann geht auch schon das Gerede los. Wem soll man vertrauen, wer verhält sich verdächtig? Denn nur ein Spion im Team genügt, um das Ganze Unternehmen zu einem Fiasko werden zu lassen.

Der Anführer verteilt also nach bestem Wissen und Gewissen "Waffen" an die Spieler, von denen er glaubt das sie loyale Widerstandskämpfer sind. Oder weil er ein Spion ist, wählt er seine Kollegen mit ins Team.


Der Widerstand - Waffen

Dann wird abgestimmt ob die Auswahl des Anführers dem Willen allen Spieler entspricht. Dazu werden Pro & Contra Kärtchen verteilt, von den Spielern gewählt und offen auf den Tisch gelegt.


Der Widerstand - Pro und Contra

Hier geht es ganz demokratisch zu und wenn es mehr Contra als Pro Stimmen gibt, wird der Anführer abgewählt und der nächste Spieler bekommt diese Rolle. Das geht so lange, bis ein Team von (vermeintlichen) Widerstandskämpfern gewählt wurde.

Die gehen nun auf ihre Mission, was hier bedeutet das sie je eine Erfolg-Karte und eine Fehlschlag-Karte vom Anführer bekommen. Eine davon müssen Sie dem Anführer verdeckt zurückgeben um den Ausgang der Mission zu bestimmen, die andere wandert verdeckt zurück in den Stapel. Dabei ist zu beachten das nur die Spione auswählen dürfen. Widerstandskämpfer müssen immer die Erfolgs-Karte nehmen.


Der Widerstand - Entscheidungskarten

Hat der Anführer alle Karten erhalten, mischt er diese verdeckt und deckt sie anschließend nacheinander auf. Im besten Fall sind alle Karten blau und die Mission war ein Erfolg. Ok für den Spielspaß ist es eigentlich besser wenn mindestens ein Fehlschlag dabei ist. Denn dann gehen die Beschuldigungen wieder fröhlich los.

Damit ist eine Runde abgeschlossen und es wird ein neuer Anführer gewählt und das Spiel geht seinen gewohnten Gang. Bis mindestens 3 Missionen erfolgreich waren, oder fehlgeschlagen sind. Denn gespielt wird best of five.


Der Widerstand - Spielfeld

Um dem Ganzen noch etwas mehr Spannung und Würze verleihen zu können, kann man auch noch Sonderkarten nutzen. Die führen dann dazu das man mal seinem linken Nachbarn in die Karten gucken darf, oder der Ausgang der Wahl eines Missionsteams manipuliert werden kann etc.


Der Widerstand - Sonderkarte

Wie ist deine Meinung zum Spiel?

Wer kurzweiligen "sozialen Interaktionsspielen" in geselliger Runde nicht abgeneigt ist, dem kann man Der Widerstand nur empfehlen. Eine Runde ist mit 5 Leuten in 20 bis 30min schnell abgehandelt und merkt schnell wer im Freundeskreis ein guter Lügner Schauspieler ist und wer nicht. Hier und da mal ein zwei Runden an einem lockeren Abend sind dabei immer mal drin. 

Ein leichter Wermutstropfen ist, dass die Spione es doch recht schwer haben zu gewinnen. Hier ist das Konzept nicht 100pro ausgeglichen. Durch die Sonderkarten kann man hier aber auch wieder passenden Einfluss nehmen.

Ein nettes Spiel zu einem fairen Preis für einen Abend in kleiner oder großer Runde ohne unnötig kompliziertes Regelwerk. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sternen.

Mittwoch, 4. September 2013

show your moves: Dystopian Wars - Vanguard Submarine

Artikel von Kuki

Heute wird´s Dystopisch

In meinem heutigen “show your movesbeschäftige ich mich mit einer früheren "Dystopian Wars" Codexleiche, dem Vangaurd U-Boot der Briten.


Dieses war in seiner ersten Ausführung nicht gerade das was man einen Hit nennen würde. Aber „Spartan Games“ hat gelernt und mit Release der neuen Supportboxen wurden vielen Codexleichen neue Werte spendiert.

Ich wünsche euch viel Spaß und würde mich wie immer über konstruktives Feedback freuen.

Euer Kuki




 

Dienstag, 3. September 2013

Random Thoughts: Skirmisher vs. big-battle-Systeme, meine FoW-trägheit und warum der erste Kaffee nie ausgetrunken wird

Artikel von Sebastian Kubat

Heute kommt was gescheites bei rum...

versprochen!

Hallo liebe Leute, heute wollen wir mal kurz das Phänomen betrachten warum so viele Skirmisher aus dem Boden sprießen und Systeme für größere Schlachten immer noch ein leben als Randnotiz (zumindest in der Häufigkeit der Systeme) fristen!

Skirmisher gehen in der Regel schneller und das in jeder Hinsicht! Man bemalt weniger, man stellt weniger auf die Platte, man schiebt weniger über das Feld und man muss dementsprechend auch weniger Würfeln. Nun der wohl für viele wichtigste Askpekt... es kostet bei weitetem weniger als ein komplette Kompanie der Armee XY (sind die besten habe ich gehört... nur leider etwas Detailarm).
Des weiteren bietet das die Möglichkeit sich gleich mit mehreren Systemen auf einmal zu beschäftigen, es ist halt keine Mammut-Aufgabe seine Gruppe eben fertig zu stellen.

Dementgegen steht aber der teilweise wirklich epische Scheiße... ja es ist schweineteuer, ja man braucht Jahre um alles fertig zu stellen und es fließt eine Menge Herzblut in die gesamte Armee. Aber was gibt es schöneres als 12k Panzer auf 'ner riesen Platte aufeinander zupreschen zu sehen? Ja klar, so ein Spiel kann dann schon mal 4-6h in Anspruch nehmen, doch macht es einen riesen Spaß.

Warum gibt es also so wenige Spielsysteme die sowas hergeben?

Das hat mehrere vielfältige Gründe... erstens der gesättigte Markt, mit dem Branchenprimus Warhammer sind eigentlich schon der Bereich für Fantasy und Science-Fiction abgedeckt. Erweitert wird die Auswahl nun noch durch Mantics Kings of war und Warpath. Was aber bei genauer Betrachtung auch nur Warhammer-Clones sind. Dann gibt's noch FoW für die WW2-Liebhaber und weitere Systeme wie zum Beispiel die Spartan Games Systeme um dann noch weiter den Markt abzudecken. Da bleibt dann nicht mehr allzu viel Platz für ein weiteres, erfolgreiches Systeme mit Zukunftsperspektive!

Des weiteren der Finanzielle Aufwand solche Systeme in den Markt zu pressen. Die Bandbreite an Minis die bei Start schon da sein müssen sind enorm! Das kostet Unmengen an Geld und das kann sich nun mal nicht jeder leisten und man braucht viel Luft, gerade die ersten paar Jahre. Dropzone Commander zum Beispiel beweist dies gerade, die Minis sind mist, es ist viel zu teuer und der Maßstab ungewohnt... dümpeln aber seit 'nem Jahr vor sich hin! Die Leute scheinen Rücklagen zu haben oder die kleine Fangemeinde ist kaufkräftig genug, wer weiß das schon genau. Auf jeden Fall ist dies für eine Privatperson oder auch eine kleine Investorengruppe kaum zu stemmen... selbst auf Kickstarter traut sich damit keiner so wirklich an die Öffentlichkeit.

Dahingegen sind Skirmisher auch viel einfacher zu Finanzieren sind wesentlich prominenter im Moment, die Minirange ist gerade zu Beginn mehr als überschaubar und auch die Produktionskosten meist eher durch Zinn-Minis gering.

Aber zum Schluss sei gesagt, am ende läuft der Markt eh wie ihr das wollt, also kauft nur das was ihr auch wirklich wollt.. nicht was gerade da ist (Wenn das nur mal so klappen würde ;) )

Meine FoW-Trägheit

Ja was ist los? Ich hab keine Ahnung, momentan reizt mich Flames of war gar nicht mehr... eigentlich müsste meine Winrate und meine Vielfalt an Miniaturen doch richtigen Ansporn geben, tut's aber nicht... :(
Vielleicht ist's nur ne Phase und ich kehre bald wieder mit vollem Enthusiasmus zu meiner alten liebe zurück. Momentan zieht's mich eher zu abgespaceten Sachen hin. Ich brauche etwas Thrill und Abwechslung.. dunkelgelb ist momentan nur noch öde. Wo ich früher z.B. Pulp für albern abtat, zwinkert es mir heute lüstern zu... Hach... Außerdem nimmt der Blog und mein weiteres Privatleben einfach unmengen an Zeit in Anspruch. Mein Tag bräuchte min. 24h mehr!

Der erste Kaffee ist kalt!

Tja, gerade eben sitze ich mal wieder vor meiner ersten Tasse Kaffee... sie ist nur halb ausgetrunken und kalt. Warum? Kein Plan, bin halt morgens zu langsam oder so. Mache mir gleich einfach nen neuen und trinke ihn zu 3/4 aus! Also über jeden Scheiß mache ich mir nun auch nicht unbedingt gedanken, was glaubt ihr?

so das war's nun erstmal. Haut rein!

Krautstiftung #2 - Heute Brettgeflüster

Artikel von Romconstruct

News, News, News!!!

Eine Woche ist vorbei und neue Kandidaten betreten das Spielfeld. Unterziehen wir die mal einer kurzen Betrachtung.




Fantasy Frontier - endet 8.10.2013 - Status: 50% gefundet

Das Spiel sieht auf den ersten Blick aus wie Siedler mit Zeppelinen. Zumindest wenn man sich mal durch die Bilder der Kampagne durchscrollt und erst mal nur etwas unförmige Luftschiffe sieht und dann beim Spielfeld, gebaut aus Sechsecken die für verschiedene Rohstoffe stehen, sieht.

Grundthema Erkundung, Worker Placement und Ressourcen sammeln. Also die schon fast üblichen Zutaten für Brettspiele der aktuellen Zeit. Das ganze dann also gewürzt mit dem Thema Fantasy. Könnte interessant sein, könnte aber auch untergehen bei all der Masse an Spielen die mit einem ähnlichen Grundkonzept daherkommen. Warum also sollte man hier mitbieten?

Die Story dreht sich um ein Reich Namens North Andor. Dort leben Leutchen die nicht allzu glücklich mit den Lebensumständen sind. Die Gegen gefällt nicht mehr und ein Tapetenwechsel ist gewünscht, nur wie das bewerkstelligen? Hier tritt man nun als Spieler auf den Plan. Man darf die Geschicke einer der 4 Gilden in die Hand nehmen, denen es gelungen ist tolle Luftschiffe zu bauen mit denen es endlich möglich seien soll die Berge, die North Andor umgeben, zu überqueren um mal zu gucken ob hinter den 7 Bergen... das gelobte Land zu finden ist. So fliegt man denn mir einer furchtlosen Crew los und versucht im Wettbewerb mit den anderen Gilden als Erster eine bessere Welt zu finden, was auch durchaus mal in kämpferische Auseinandersetzungen ausufern kann.

Die Spielidee hinterlässt also durchaus den Eindruck etwas frischen Wind mit sich bringen können. Es geht nicht nur darum Arbeiter zu setzen und Rohstoffe zu sammeln, sondern es gilt auch Land zu entdecken, zu platzieren und sich die Konkurrenz vom Leib zu halten. Dabei macht das Spielmaterial mit seinen 225 Teilen einen recht guten Eindruck und mit den erweiterten Zielen des Projekts, könnte es durchaus noch netter und schicker werden.

Der schmerzliche Punkt kommt aber mal wieder zum Schluss. Mit den angepeilten 45$ die man aufbieten muss um das Spiel zu bekommen scheint der Preis sehr fair zu sein. Das aber mal wieder nur wenn man in den USA beheimatet ist. Außerhalb der USA fallen lockere 45$ an Versandkosten an. Im Gegensatz zu anderen Projekten, wo es den Machern aber scheinbar egal das der Rest der Welt mehr zahlen muss, entschuldigt man sich hier vielmals für die sehr hohen Kosten und verspricht den internationalen Unterstützern noch ein paar Boni die sie extra bekommen.

Somit macht Fantasy Frontier durchaus einen sympatischen Eindruck, schaut es euch vielleicht mal an: klick





Tessen - endet 3.09.2013 - Status: gefundet

Auch für den kleinen Geldbeutel hat Kickstarter im (erweiterten) Bereich der Brettspiele etwas zu bieten. Mit Tessen wird ein kleines Kartenspiel in Aussicht gestellt. Das erklärte Zeil ist es hier einen Happen für zwischendurch anzubieten, denn die Spielzeit für eine Runde wird mit grob 15min angegeben, was angesichts der Demo Videos sogar noch sehr hochgegriffen ist. Da werden auch mal inkl. Spielerklärungen 4 Partien in 17min abgehandelt.

Dabei gilt es im alten Japan Tiere zusammeln und/oder diese vom Gegner mit seinen Kriegern zu klauen.
Extrem entfernt erinnert dabei die Beschreibung an Living- bzw- Trading Card Games. Man spielt Karten aus seinem Deck aus mit denen man angreifen oder verteidigen kann, aber die Ähnlichkeiten lesen sich nur so auf dem Papier. Denn hier spielt man simultan und soll sich schnell entscheiden was mit den gezogenen Karten angestellt wird. Auch entfällt das Deck Building, denn jeder Spieler bekommt identische Karten.

Die Karten sehen dabei in Ordnung aus. Nicht sonderlich schick, keine großartigen Zeichnungen wie man es von den erwähnten Living und Trading Card Games gewöhnt ist, keine extra Kartentexte, keinen Sonderfähigkeiten. Dafür kostet das Basis Spiel aber auch nur 12$. Ein Preis bei dem man auch keine Wunder erwarten darf.

Der Fokus des Spiels liegt dann letztendlich auch im schnellen Spiel, ohne dass es dabei jedoch in ein völliges Durcheinander ausartet. Wer schnelle Spiele ohne große Grübelleien mag, kann ja mal reinschauen, denn für den kleinen Geldbeutel könnte das Spielchen durchaus etwas Spaßpotential bieten.. Da die Versandkosten allerdings bei 20$ liegen, lohnt es sich leider wenig hier einzusteigen.

Zum Projekt geht es hier lang.



A War of Kings - endet 07.09.2103 - Status:  2.000 $ to go

Wer schon immer gelangweilt war von alten Design typischer französischer oder deutscher Kartenspiele, wird womöglich mit dem Fantasy Artwork von A War of Kings glücklich. Eine ausschweifendere Beschreibung kann man sich hier sparen, denn hier geht es "nur" um 54 Karten die Bude, Dame und König mal anders aussehen lassen.

Für 21 $ inkl. Versand bekommt man das nett aussehende Kartenspiel, zur Kampagne geht es hier lang: klick

Der Rückblick

Eine Woche ist rum, werfen wir zunächst mal einen Blick zurück, nur für die Statistik.

The Agents - Resultat: 275.368,00 $ (Ziel waren 6.000,00 $)

Hier war ja schon letzte Woche klar das The Agents mehr als erfolgreich über die Ziellinie rennen wird. In den Kommentaren werden schon fleißig die Regeln und deren Änderungen diskutiert und in den Kritiken kommt das Spiel sehr gut weg. Auch bei Boardgamegeek kann man beim aktuellen Bewertungsstand 6.8 von 10 durchaus von einem Erfolg sprechen.


DemonWars: Reformation - Resultat 88.245,00 $ (Ziel waren 50.000,00 €)

Ein weiters Projekt bei dem auch schon vor Ablauf der Kampagne klar war, dass man es geschafft hat. Spannung daher Fehlanzeige, aber zum Erfolg darf man ja gratulieren.

Kurz nach Ende der Kampagne ist die, noch etwas langweilige, offizielle Website nebst Forum online gegangen. Hier könnte ihr entsprechend auf dem Laufenden bleiben.


A Duel Betwixt Us- Resulttat 59.296,00 $ (Ziel waren 9.500,00 $)

Die Duellanten scheinen noch damit beschäftigt zu sein Geld zu zählen und nehmen noch Glückwünsche für die erfolgreich verlaufene Kampagne entgegen. Weiterhin wird darauf hingewiesen das man das Spiel noch vorbestellen kann. Hier muss man auch weiterhin hoffen, dass man sich auch mal an die mögliche Kundschaft aus der alten Welt Europa erinnert.


King's Forge - endet 04.09.2013 - Status: gefundet

Mittlerweile steht man bei mehr als dem 10fachen der ursprünglich angedachten Summe. Spannung auch hier Fehlanzeige.


Burning Suns - endet 5.10.2013 - Status: knappe 5.000 $ stehen noch aus

Man hat einen guten Schritt nach vorne gemacht. War man letzte Woche noch bei rund 20.000 $ sind es jetzt schon recht beruhigende 34.669 $ und damit dürfte es nächstes Wochenende wohl schon bedeuten, dass man mit dem Projekt durch ist.

Was ich letzte Woche noch nicht vermeldet hatte: Sie haben das Spiel bereits im Mai diesen Jahres versucht an Mann u. Frau zu bringen. Damals ist die Kampagne jedoch mit rund 17.000 $ knapp vor dem 20.000 $ Ziel gescheitert.

Hier heißt es also, so man dass Projekt denn interessant findet, weiter noch etwas Daumen drücken. Zeit ist aber an sich noch mehr als genug.